Geislinger Erfolgs-Rödeltrupp bei den Deutschen Meisterschaften im Rettungsschwimmen in Bremen

Mit 8 motivierten Schwimmer-und Schwimmerinnen machte sich die DLRG Geislingen am Donnerstag den 20.10.11 auf den Weg nach Bremen zu den Deutschen Meisterschaften im Rettungsschwimmen. Allerdings nicht als Teilnehmer sondern als  „Rödler“. Bereits im Frühjahr war die Geislinger Rödeltruppe nach der exzellenten Leistung bei der Ausrichtung der Deutschen Seniorenmeisterschaften in Geislingen auch bei den Württembergischen Meisterschaften der Jugend in Böblingen vertreten und leistete auch dort sehr gute Arbeit. In beiden Fällen konnten die Meisterschaften den gesteckten zeitlichen Rahmen nicht nur einhalten, sondern sogar deutlich unterbieten. Aufgrund dessen wurden die Rödlern eingeladen auf den Deutschen Meisterschaften der Jugend im Herbst wieder ins Wasser zu springen und den Wettkampf am Laufen zu halten. Mit viel Begeisterung wurde dieses Angebot sofort wahrgenommen und auch die letzten Monate fleißig daraufhin trainiert.
Schließlich war der Tag der Abreise gekommen und voller Vorfreude kamen Kerstin, Dieter und Marco Arz, Gert Salus, Stefanie Noller, Manuel Schlechter, Steffen Schweizer und Marius Lauer dann auch in Bremen an und bereiteten noch am selben Tag mit den anderen Helfern und 2 unterstützenden Rödelteams aus Oldenburg und Esslingen dasBremer Unibad für den morgigen Wettkampf vor. Am nächsten Tag hieß es dann früh aufstehen und ab zum Hallenbad. An diesem noch relativ entspannten Arbeitstag fanden die Mannschaftswettkämpfe statt an denen Ortsgruppen aus ganz Deutschland vertreten waren. Anfangs gab es einige technische Probleme mit der Zeitmessung aber die dadurch verlorene Zeit konnte schnell wieder eingeholt werden durch die gute Arbeit der Helfer und Rödler.
Nach einem relativ stressfreien ersten Wettkampfblock wurden dann die Kampfrichter und Helfer mit einem Mittagessen versorgt bevor es weiterging. Auch die anderen beiden Wettkampfblöcke verliefen nach Plan. In jedem der Blöcke mussten die Rödler die Hindernisse ein-und ausbauen, Wettkampf Puppen Unterwasser ausrichten und auch die Zeitkarten der Teilnehmer einsammeln.
Abends nach dem alle Teilnehmer das Bad langsam Verliesen wurde noch alles für die morgigen Einzelwettkämpfe vorbereitet und dann später wurde das Nachtquartier in der Schule bezogen.
Am Samstag dem sogenannten „Kampftag“ für die Rödler ging es wieder früh los mit dem Wettkampf und diesmal war weit mehr zu  tun als am Vortag. Es mussten wieder die Hindernisse ein-und ausgebaut werden, Puppen von einem Ende des Bades zum anderen gezogen oder geschleppt werden und Karten eingesammelt werden. Trotz der zusätzlichen Arbeit und des engen Zeitplans konnte bis zum Ende des ersten Wettkampfblockes eine halbe Stunde Zeit gut gemacht werden. Nach der Mittagspause ging es dann gleich weiter. Der zweite Block lief ähnlich ab wie der vorherige jedoch war die letzte Disziplin der sogenannte „Super-livesafer“ nicht nur für die Schwimmer eine Herausforderung sondern auch für die Rödler. Als aber auch dies erfolgreich erledigt war konnten alle erleichtert feststellten das wieder eine halbe Stunde Zeit eingeholt werden konnte. Nach diesem anstrengenden Tag waren alle froh als das auch die Aufräumarbeiten im Hallenbad zügig zuende gingen. Als Abschluss des Tages gingen die Geislinger DLRG'ler noch auf Siegereherung der Mannschaften und Einzelschwimmer und lies den Abend mit guter Stimmung ausklingen.
Am Sonntag, dem Tag der Abfahrt, machte der Rödeltrupp noch einen kurzen Abstecher nach Bremerhaven und fuhren dann zurück Richtung Heimat.


Foto: Nach dem Zieleinlauf der Rettungsschwimmer übernehmen die Geislinger Rödler (Marco Arz, 2.v.o.; Gert Salus, l.u.) die Schlepppuppen und bringen sie für den nächsten Start in Position.


Gez. Stefanie Noller
Ressortleiterin Öffentlichkeitsarbeit (Jugendausschuss)