Reichhaltige Ernte bei den BW Masters

Kein Titel, aber dennoch eine beeindruckende Medaillenausbeute gab es für die DLRG Geislingen bei den alljährlichen Baden-Württembergischen Masters Meisterschaften der Rettungsschwimmer, die am 6. Oktober im Fritz-Erler-Bad im badischen Pforzheim stattfanden. Je nach Altersklasse standen unterschiedliche Distanzen der klassischen DLRG-Wettkampf-Disziplinen Hindernisschwimmen, Retten einer Puppe und Retten mit Flossen auf dem Programm. Oliver Maier (Altersklasse 45), Alexander Lorenz (AK 50) und Christian Lang  (AK 25) konnten jeweils bei den Einzelwettkämpfen die Baden-Württembergische Vizemeisterschaft feiern. Zusätzlich zu den drei Silbermedaillen gab es noch Bronze für Joachim Staudenmaier (AK 50). Knapp an der Medaille vorbei rutschte Thomas Kölle in der AK 35 als Vierter. In der AK 30 erreichte Daniela Schubert Platz fünf, ebenso wie Dieter Arz in der AK 40 und Roland Gaisser in der AK 45. Nicole Bötzel wurde Siebte in der AK 20.

Bei den Mannschaftswettkämpfen mussten die Teams gleich viermal an den Start in den Disziplinen Hindernisstaffel, Gurtretterstaffel, Rettungsstaffel und Puppenstaffel. Auch hier gab es eine Vizemeisterschaft zu bejubeln, die an die Herren der AK 140 gingen in Person von Michael Autengruber, Dieter Arz, Thomas Kölle und Bernd Lang. Die Mädels der AK 80, bestehend aus Daniela Schubert, Nicole Bötzel, Stephanie Scheinast und Kerstin Arz erreichten Platz 5. Das gleiche Ergebnis gab es für die AK 80 männlich, die kurzfristig den Ausfall zweier Leistungsträger zu verkraften hatten und dadurch als gemischte Mannschaft in der Besetzung Christian Lang, Fabian Schertlin, Stefan Autengruber und Melanie Eisele an den Start gingen. Die langjährigen Routiniers der AK 170 männlich mussten eine ebenso bittere wie unglückliche Entscheidung des Schiedsgerichtes hinnehmen, wodurch das Team um Roland Gaisser, Joachim Staudenmaier, Oliver Maier und Alexander Lorenz, klar auf Podiumskurs liegen, durch eine Disqualifikation in der Gurtretterstaffel auf den undankbaren vierten Platz zurückgeworfen wurde. Grund für die Entscheidung war, dass beim Start der Gurtretter auf die benachbarte Bahn geraten war und die dortigen Schwimmer behinderte, allerdings wäre dieses Missgeschick vermutlich nicht passiert, wenn die Leinen im Bad Wellenbrechereigenschaften gehabt hätten. Jedoch waren es real alte Leinen, die zudem im Startbereich aus dem Wasser ragten, wodurch der Gurtretter durch das Schwallwasser der Startsprünge auf die Nachbarbahn getrieben wurde. Der berechtigte Einspruch der Geislinger wurde abgewiesen aufgrund der Behinderung der gegnerischen Mannschaft und mit der Begründung, dass gegen die Eigenschaften des Wettkampfbeckens bereits vor Wettkampfbeginn Einspruch hätte eingelegt werden müssen.

Insgesamt waren die Geislinger DLRGler aber mit der Medaillenausbeute und den durchweg guten Platzierungen hochzufrieden nach der abendlichen Rückkehr nach Geislingen. Die Ergebnisse lassen hoffen für die Qualifikation zu den Deutschen Seniorenmeisterschaften, die 2013 in Stuttgart ausgetragen werden.

gez.
Christian Lang

 

 

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