Geislinger Rettungsschwimmer beim Landesfinale in Waiblingen


Am vergangenen Wochenende fanden die Württembergischen Meisterschaften im Rettungsschwimmen der DLRG im Hallenbad Waiblingen statt. Über die Bezirksmeisterschaften im Frühjahr hatte sich die Mannschaft der Alterklasse 17/18 männlich für das Landesfinale qualifiziert. Marco Arz, Manuel Schlechter, Gerrit Nannen und Marius Lauer schwammen einen fehlerfreien Wettkampf und absolvierten die Disziplinen Hindernisstaffel, Rettungsstaffel, Gurtretterstaffel und Puppenstaffel in neuen persönlichen Bestzeiten. Nachdem auch alle die Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW) an einem Übungsphantom erfolgreich bestanden hatten, stand am Ende in einem starken Teilnehmerfeld ein hervorragender 6. Platz als Belohnung zu Buche. Für die Qualifikation zum Bundesfinale, den Deutschen Meisterschaften im Oktober in Paderborn, wird es allerdings dennoch nicht ganz reichen, dennoch kehrte die Mannschaft mit einem positiven Fazit und großer Motivation für kommende Meisterschaften aus Waiblingen zurück. Bei den Einzelwettkämpfen gingen Steffen Schweizer und Gerrit Martel, beide AK 15/16, an den Start. Hier lief es aber alles andere als gut für die Geislinger. Beide gingen mit einer nicht bestandenen HLW in die Schwimmbaddisziplinen Hindernis, Retten einer Puppe und Retten einer Puppe mit Flossen. Dort schlug sich Steffen Schweizer wacker, musste sich aber mit Platz 16 zufrieden geben. Gerrit Martel dagegen musste zwei weitere Rückschläge hinnehmen. Ein Frühstart sowie ein Fehler bei der Puppenaufnahme führten zu zwei Disqualifikationen und so hatte er vor dem letzten Start immer noch ein leeres Punktekonto. Trotz einer guten Leistung im letzten Rennen konnte er den 22. und letzten Platz im Teilnehmerfeld der Altersklasse nicht mehr verlassen.

Wie schon im Vorjahr waren zahlreiche weitere Geislinger Rettungsschwimmer als „Rödeltrupp“ mit vor Ort in Waiblingen, die den zeitlichen Ablauf der Wettkämpfe sicherstellten und den ganzen Tag fließig damit beschäftigt waren, das Becken für den nächsten Lauf vorzubereiten. Dies bedeutete, zu gegebener Zeit die Hindernisse ein- und auszubauen, die Schlepppuppen zurück zum Start zu bringen und die Gurtretter bereitzustellen. Die Veranstaltungsleitung des Landesverbands sprach den Geislingern um Chefrödler Dieter Arz nach den Meisterschaften ihren besonderen Dank aus für die einmal mehr hervorragende Unterstützung und den zeitlich optimalen Ablauf. Weiterhin war Christian Lang als Wettkampfrichter bei der Herz-Lungen-Wiederbelebung vor Ort.


gez. Christian Lang