Geislinger Rettungsschwimmer bei DSM in Berlin

Mit drei Mannschaften und drei Einzelschwimmern reisten die Rettungssportler der DLRG Geislingen am vergangenen Wochenende in die Bundeshauptstadt nach Berlin um sich bei den alljährlichen Deutschen Seniorenmeisterschaften mit den besten Ortsgruppen aus ganz Deutschland zu messen. Drei Jahre, nachdem Geislingen selbst dieses Großevent ausgetragen hatte, bildete das Sportgelände im Olympiapark Berlin einen würdigen Rahmen für über 1300 Teilnehmer. Von den „Jungsenioren“ der Altersklasse 25 bis hin in hohe Alter (die ältesten Teilnehmer schwammen in der Altersklasse 85!) wurde im Forumbad um die begehrten Medaillen gekämpft. Allein die Qualifikation für die Meisterschaften stellt für jeden Schwimmer bereits einen deutlichen Achtungserfolg da, gab es doch weitaus mehr Bewerbungen um die Teilnahme als Rettungssportler zugelassen werden konnten. Bei den Einzelwettbewerben war Oliver Maier der beste Geislinger in der AK 45. Im Hindernisschwimmen sowie Retten einer Puppe mit und ohne Flossen schwamm er auf den starken siebten Platz. Ebenfalls in den Top 10 landete Thomas Kölle in der AK 35. Er erreichte Platz acht. In der bärenstarken und maximal besetzten AK 25 reihte sich Christian Lang im Mittelfeld auf Platz 20 ein. Bei den Mannschaftswettbewerben lag kurzzeitig eine kleine Sensation in der Luft. Dank sehr guter Zeiten und einigen Fehlern namhafter Konkurrenten, die mit Strafpunkten geahndet wurden, lag die Herrenmannschaft der AK 170 um Oliver Maier, Christian Lang, Roland Gaisser und Joachim Staudenmaier nach den Disziplinen Puppenstaffel und Rettungsstaffel völlig überraschend und aussichtsreich auf dem fünften Platz. Gemeldet war das Team lediglich auf Rang 22 gewesen. Die Motivation stieg und obwohl zum Ende des Wettkampfs nach den Disziplinen Gurtretterstaffel und Hindernisstaffel trotz fehlerfreier und hervorragender Leistung „nur noch“ der neunte Rang zu Buche stand, empfanden das alle vier DLRG´ler als grandiosen Erfolg, hatte man sich doch um 13 Ränge gegenüber der Meldeplatzierung in die Top 10 geschwommen. Etwas unglücklicher verlief der Wettkampf für die Herren der AK 140 um Dieter Arz, Bernd Lang, Thomas Kölle und Michael Autengruber, die zwar ebenfalls gute Zeiten schwammen, aber in einer Disziplin durch einen Fehlstart eine bittere Disqualifikation kassierten, die das Team auf den 18. Platz zurückfallen ließ. Die Damenmannschaft um Kerstin Arz, Daniela Schubert, Stephanie Scheinast und Melanie Eisele zeigte ebenfalls eine starke Leistung, die aber ebenfalls aufgrund einer Disqualifikation in der Gurtretterstaffel leider nicht belohnt wurde. Am Ende kam das Team auf Platz 14. Trotzdem waren alle Geislinger DLRG’ler zufrieden mit den Leistungen und so wurde das verlängerte Wochenende in Berlin natürlich nicht nur zum Schwimmen, sondern auch für den einen oder anderen Stadtbummel und Sightseeingausflug zu den Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt genutzt. Einen würdigen Abschluss für die DSM, die nächstes Jahr in Georgsmarienhütte ausgetragen werden, bildete die große Abendveranstaltung mit Festbüffet, Siegerehrung, Show Acts und Livemusik im Palais am Funkturm auf dem Messegelände. Bis in die frühen Morgenstunden feierte die große DLRG Gemeinde aus ganz Deutschland eine äußerst gelungene und tolle Deutsche Meisterschaft in der Hauptstadt.



gez. Christian Lang


Foto: Die Geislinger Rettungsschwimmer im Forumbad auf dem Olympiagelände in der Bundeshauptstadt Berlin. Hinten v.l. Joachim Staudenmaier, Christian Lang, Oliver Maier, Bernd Lang, Michael Autengruber, Dieter Arz, Roland Gaisser. Vorne v.l. Daniela Schubert, Stephanie Scheinast, Melanie Eisele, Kerstin Arz