Geislinger Rettungsschwimmer beim Zentralen Wasserrettungsdienst auf Fehmarn

Anfang September reisten mit Maike Autengruber und Steffen Schweizer zwei Geislinger Rettungsschwimmer auf die Ostseeinsel Fehmarn, um dort eine Woche ehrenamtlich am Zentralen Wasserrettungsdienst Küste der DLRG teilzunehmen. Jedes Jahr leisten überall an den deutschen Festlandküsten und auf den Inseln Niedersachsens, Schleswig-Holsteins und Mecklenburg-Vorpommerns zahlreiche Rettungsschwimmer aus ganz Deutschland zwischen Mai und September ihren Beitrag zur Bekämpfung des Ertrinkungstodes im offenen Meer und zur Sicherheit des Urlaubsvergnügens der Gäste aus aller Welt. Besonders die Gewässer der Ostsee waren in diesem Jahr häufig in den Medien präsent aufgrund gefährlicher Strömungen. Im Gegensatz zum verregneten August in Süddeutschland empfingen herrliche Spätsommerbedingungen und durchgehend Sonnenschein die beiden Geislinger Lebensretter bei ihrer Ankunft mit der Bahn auf Fehmarn. Die Bewachung des Badestrands war nicht die einzige Betätigung, vielmehr vertiefte die Wachgruppe in mehreren Übungen ihre Kenntnisse in Erster Hilfe und erlernte darüber hinaus verschiedene Techniken, wie mit bestimmten Knoten Boote festgemacht werden. Da sich die Wachsaison zu diesem Zeitpunkt ihrem Ende zuneigte, wurden in den letzten Tagen vor Ort die Wachtürme der Südstrände auf Fehmarn winterfest gemacht.

Steffen Schweizer
Ressortleiter Fahrten, Lager und internationale Begegnungen


Foto: Angenehme Spätsommerbedingungen und kalte Ostsee – Maike Autengruber und Steffen Schweizer (2.v.r.) mit weiteren Rettungsschwimmern der DLRG bei der Küstenrettungswache auf Fehmarn.